Attention! Call für Forschungsskizzen für unseren DigiKomm PhD Workshop

Zur Förderung und Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Themenfeld Online-Forschung sowie insbesondere im Bereich digitale Kommunikation findet regelmäßig und demnächst (wieder) im Rahmen der General Online Research (GOR 20) am 11. März 2020 ein von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) und der DGPuK-Fachgruppe „Digitale Kommunikation“ gemeinsam ausgerichteter Doktorand*innenworkshop an der HTW Berlin statt (vgl. https://www.gor.de). Der PhD Workshop ist mein LIEBLINGSFORMAT als Nachwuchssprecherin: Einen ganzen Tag diskutiert eine Gruppe aus ausgewählten, erfahrenen Wissenschaftler*innen und Doktorand*innen verschiedene Promotionsprojekte ausführlich und in lustiger (aber natürlich höchst professioneller ;-)) Atmosphäre.

Bewerben können sich Promovierende in jeder Phase der Promotion bis zum 16. Dezember 2019 mit einer ein- bis zweiseitige Forschungsskizze. Auf der Grundlage dieses Exposés suchen wir (Anne Reif und ich) ein*e thematisch passende*r Respondent*in (ein*e mindestens promovierte*r Wissenschaftler*in) aus, die/der dann eine umfängliche Forschungsskizze des Promovierenden erhält und dadurch im Workshop explizites und wertvolles Feedback geben kann. Der Workshop ist eine Chance auf  ausführliches Feedback zusätzlich zu dem des*der Doktorvaters/-mutter. Das macht dieses Format besonders ansprechend und produktiv. Ich will eigentlich auch immer daran teilnehmen.

Hier findet ihr die Calls in Deutsch und English:

Call for Papers DoktorandInnenworkshop GOR 20_English

Call for Papers DoktorandInnenworkshop GOR 20_Deutsch

 

Exposé, Forschungsskizze & Vortrag: Was sagt eine Nutzen-Aufwand-Rechnung?

Die Vorbereitung der Promovierenden auf den Workshop ist objektiv betrachtet relativ aufwendig: Die Promovierenden müssen sich mit einem Exposé bewerben, anschließend eine Forschungsskizze einreichen und  eine Präsentation vor Ort halten. Das kostet viel Zeit (und unter Umständen auch viel Geld).

Auf der “Nutzen”-Seite entstehen durch dieses aufwendige Verfahren allerdings auch Deadlines, welche eine Konzepterstellung stark voranbringen können. An einigen Instituten und Fachbereichen gibt es natürlich auch intern regelmäßig Kolloquien, die diese Funktion erfüllen können; aber eine externe Bewertungen des eigenen Forschungsvorhabens kann die Qualität einer Forschungsarbeit jedoch bedeutsam steigern, da neue Blickwinkel fast immer neue Ideen besteuern können. 

Außerdem auf der Nutzenseite: Was treibt die anderen so an? Auch dafür bekommt man Einblick. Welche Themen sind es, welche Herangehensweisen und was für Probleme haben sie? Gerade unter den Promovierenden bietet der Workshop Austauschmöglichkeiten über Probleme und Herangehensweisen über das eigene Institut hinaus. Die Anzahl an Teilnehmenden lag letztes Mal bei 13 Personen über den gesamten Tag verteilt. Diese Gruppengröße ist perfekt geeignet, sodass für die einzelnen Projekte ins Detail gegangen werden kann und jeder sich beteiligt.

Letztendlich halte ich den Workshop für ein sehr gutes Übungspflaster zur Vorstellung der eigenen Forschung in einem sicheren Umfeld; gerade im Anfangsstadium der Promotion. 

 

Mein Tipp: Bewerbt euch!

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