Soziale Kognition

“Ein umfassendes Thema innerhalb der Sozialpsychologie, das sich damit beschäftigt, zu verstehen, wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten in sozialen Kontexten beeinflussen” (S. 109).

Oder kurz: Wie machen wir uns einen Reim auf uns selbst und andere?

Fragen der sozialen Kognitionsforschung nach Stroebe, Hewstone und Reiss (2014):

  • “Warum nahm ich an, der Mann an der Kaffeemaschine im Vorstandszimmer sei der Chef der Firma, während er doch tatsächlich der Sekretär ist?
  • Warum nahm ich an, dass Dr. Alex James männlich und weiß ist?
  • Wie kam es, dass ich mir Albert als älteren Mann vorstellte?
  • Warum war ich überrascht, als ich entdeckte, dass Hilda, meine ältere Nachbarin, leidenschaftlich gerne Autos repariert?
  • Warum nahm ich mir die Zeit, mit meiner neuen Arbeitskollegin zu sprechen, und ertappte mich später dabei, wie ich meinen ursprünglich durch Stereotype geprägten Eindruck von ihr revidierte?”

Jonas, K., Stroebe, W., Hewstone, M. & Reiss, M. (Hrsg.). (2014). Sozialpsychologie. Mit 25 Tabellen (Springer-Lehrbuch, 6., vollst. überarb. Aufl.). Berlin: Springer.

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